Die Veränderungswerkstatt

Die Veränderungswerkstatt in sechs Schritten – Übersicht: von Frust zurück zum Vorankommen

Veränderung löst selten Jubel aus – meistens erst einmal Bauchgrummeln.

Skepsis ist kein Widerstand. Sie ist oft der ehrlichste Startpunkt.

Die „Veränderungswerkstatt” setzen wir gerne ein, wenn es in Veränderungsprozessen knirscht. Wenn Teams mit Entscheidungen umgehen müssen, die sie nicht selbst getroffen haben. Wenn alle wissen, dass etwas im Raum steht – und mehr Problemtrance herrscht als Zuversicht.

Die sechs Schritte (Illustration: Till Laßmann) zeigen unseren Weg: Vom Ankommen mit Bauchschmerzen über das Klären von Dringlichkeiten bis zu verbindlichen nächsten Schritten. Immer mit der Frage: Was ist gesetzt, was ist verhandelbar?

Schritt 1 – Ankommen: Orientierung der Teilnehmenden, Zeit für Bauchschmerzen und Skepsis

Schritt 2 – Thema öffnen: Start mit einem Icebreaker, lockerer und offener Austausch

Schritt 3 – Dringlichkeit klären: Teilnehmende benennen die Felder größter Dringlichkeit, so entstehen Relevanz und Arbeitsbereitschaft

Schritt 4 – Den Rahmen abstecken: Führungskräfte spannen den Bogen zum Zielbild und klären, was gesetzt und was verhandelbar ist

Schritt 5 – Eigene Lösungen entwickeln: Arbeit an selbstgewählten Themen im eigenen Einflussbereich, Steckbriefe für wirksame Maßnahmen

Schritt 6 – Verbindliche nächste Schritte: Vorschläge werden gemeinsam diskutiert, freigegeben und verbindlich vereinbart

Entscheidend: Die Teilnehmenden arbeiten an dem, was sie als dringlich erleben – nicht an der Management-Agenda. Das verändert die Energie im Raum. Und führt zu pragmatischen Lösungen, die zu Beginn kaum jemand für möglich hielt.

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