Die Kraft des Wir
Teil 2 unserer Reihe über Tribalismus in Teams.
Die unbequeme Botschaft aus Teil 1: Das Denken in „Wir“ und „Die“ lässt sich nicht einfach abschalten.
Die logische Anschlussfrage meiner Kundin: „Wenn ich das nicht wegtrainieren kann, woran soll ich dann überhaupt arbeiten?“
An der Identität.
Denn die Grenzen dessen, wen wir zu unserem „Wir“ zählen, sind erstaunlich beweglich. Und genau darin liegt der Hebel.
Das kleine Wort „wir“ gehört zu den wirksamsten Werkzeugen von Führung. Gemeinsame Identität kann Wahrnehmung, Entscheidungen und Verhalten aufeinander ausrichten. Und das lässt sich messen.
Jay Van Bavel und Dominic Packer nennen diesen Ansatz Identity Leadership.
Das Carousel fasst die Idee zusammen.
Auch diesmal als Denkfutter: Wo haben Sie erlebt, dass ein größeres „Wir“ mehr bewirkt hat als der beste Sachappell?