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Engagement- und Führungskulturentwicklung im deutsch-japanischen Kontext

Engagement- und Führungskulturentwicklung im deutsch-japanischen Kontext

Instrumente: Engagement-Befragung · vertrauliche Interviews · Townhall-Dialoge · Leadership-Training

Kontext

Die deutsche Einheit von MCE, einem japanischen Konzern, wollte ihr Mitarbeiter-Engagement verbessern, nachdem eine konzernweite Befragung ein vergleichsweise niedriges Niveau gezeigt hatte. Das Leadership-Team entschied, zuerst bei der Führung anzusetzen – und allen Mitarbeitenden Gehör zu verschaffen. Besonders war der interkulturelle Kontext: deutsche und japanische Führungsverständnisse sollten zu einer gemeinsamen, tragfähigen Praxis zusammenfinden.

Aufgabe

PUETTGEN Consulting konzipierte und steuerte einen partizipativen Organisationsentwicklungsprozess: vertrauliche „Open Interview Days”, die verdichteten – nicht auf Einzelpersonen rückführbaren – Erkenntnisse in Townhall-Dialogformaten an die Belegschaft zurückspiegeln und gemeinsam bearbeiten, daraus eine „Leadership Best Practice”-Trainingsreihe für das Management ableiten.

Ansatz

Konsequent partizipativ und ressourcenorientiert: Diagnostik und Intervention verschränkt, eine neutrale externe Begleitung schuf einen vertraulichen Raum, Großgruppen-Dialog und interkulturell sensibles Führungslernen ergänzten einander – ein iterativer Rhythmus aus Zuhören, Dialog, Führungslernen und erneuter Standortbestimmung.

Formate

Halbstrukturierte, freiwillige und vertrauliche Einzel- und Gruppengespräche über alle Ebenen; moderierte Townhall-Dialoge für die gesamte Belegschaft; eine mehrteilige „Leadership Best Practice”-Trainingsreihe (Vertrauensaufbau, Wirkung der Führungskraft, Führen in deutsch-japanischen Teams); über mehrere Jahre iterativ fortgeführt, zuletzt virtuell.

Rolle

PUETTGEN Consulting verantwortete Konzeption und Steuerung des Prozesses, führte die vertraulichen Interviews und ihre Verdichtung durch, moderierte die Townhalls und gestaltete die Leadership-Trainings – als neutrale, allparteiliche externe Begleitung.

Transfer

Aus einer einmaligen Befragung wurde ein kontinuierlicher Reflexions- und Dialograhmen – mit erneuten Interview-Tagen und Townhalls –, der das Führungslernen im Alltag verankerte.

Besonderheit

Ein mehrjähriger Kulturprozess mit Interviews, Townhalls und Führungstrainings – mit besonderem Blick auf Führung im deutsch-japanischen Kontext in vertrauter Zusammenarbeit mit Visualisierungspartner Till Laßmann, https://till-lassmann.de

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