Führungs- & Talententwicklung
Pit Stop „Leading Myself“ – Entwicklungsformat für Selbstführung

Instrumente: Reflexionsformat · begleitete Peer-Circles · Coaching-Team
Kontext
BSH führt ein konzernweites Talentprogramm, das Fachexpert:innen und Führungskräfte über mehrere Jahre begleitet. Das Programm sollte stärker als zusammenhängende Entwicklungsreise erlebbar werden – mit einem Format, das den Teilnehmenden bewusst Zeit zur Standortbestimmung gibt und sie zwischen den Bausteinen in der Eigenverantwortung für die eigene Entwicklung stärkt. Inhaltlich knüpft es an ein Führungsleitbild mit den Dimensionen „Leading Myself”, „Leading Others” und „Leading Business” an.
Aufgabe
PUETTGEN Consulting sollte gemeinsam mit dem Kunden ein neues Entwicklungsformat – den „Pit Stop” – konzipieren und durchführen. Für die Dimension „Leading Myself” galt es, Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion und Selbststeuerung erfahrbar zu machen und in kleine, konkrete Handlungsschritte für den Arbeitsalltag zu übersetzen.
Ansatz
Der Pit Stop folgt einer Dreiteilung: Retrospektive und Standortbestimmung, Selbsterfahrung zur Selbstführung und eine „Leadership Impact Challenge” für den Praxistransfer. Gearbeitet wird erfahrungsorientiert in festen, bewusst über Bereiche, Länder und Geschlechter gemischten Peer-Gruppen; eine Vorarbeit mit Feedback-/Stärken-Instrumenten bringt jede:n mit eigenen Daten ins Format.
Formate
Co-kreative Konzeption und Prototyp, Detaildesign und ein durchgeführtes Pilotformat; ein durchgängiges digitales Insights-Canvas; eine Transfer-Architektur über zwölf Wochen mit selbstorganisierten Peer-Circles und einer abschließenden Retrospektive. In einem zweiten Schritt für eine weitere Zielgruppe (Fachexpert:innen ohne Führungsrolle) adaptiert.
Rolle
PUETTGEN Consulting verantwortete den gesamten Bogen: co-kreative Konzeption und Prototyping mit dem Kunden, Detaildesign, Durchführung als Moderations- und Coaching-Team mit zwei Senior-Coaches sowie Evaluation und die abschließende Retrospektive.
Transfer
Über zwölf Wochen begleiten selbstorganisierte Peer-Circles die Umsetzung selbstgewählter „Tiny Actions”; eine gemeinsame Retrospektive schließt den Bogen und sichert die Verankerung im Alltag.
Besonderheit
Ein bewusster Timeout zur geführten Selbstreflexion statt klassischem Training – modular angelegt, sodass einzelne Pit Stops eigenständig funktionieren und nach Verfügbarkeit besucht werden können.